Übersichtskarte

Freitag, 29.07.2016

Abschied und Wiedersehensfreude

Buenos tardes,

Hallo ihr Lieben,

jetzt bin ich schon seit über einer Woche wieder Zuhause und es fühlt sich an als wäre ich nie weg gewesen - mit dem Unterschied, dass alle sich immer wieder freuen mich zu sehen und mich in die Arme schließen. Außerdem erschrecke ich mich jedes Mal noch, wenn Leute an mir vorbei gehen und nicht spanisch reden. Ein komisches Gefühl und etwas, das ich jetzt schon total vermisse. 

Aber jetzt komme ich erstmal zu den letzten Tagen in Spanien. Die letzten 10 Tage habe ich mit der Familie bei den Großeltern verbracht, das heißt wir haben bei dem Papa meines Gastvaters geschlafen in Ponteceso und bei der Oma, Mama von meiner Gastmama in Languieron gegessen. Verrückt. laughing Jeden Tag sind wir zum Mittag nach Languieron gefahren wo wir dann insgesamt 20 Leute waren und aßen. Die Oma hat ein altes Bauernhaus mit ziemlich viel Platz. Dort spielte sich auch die Kommunion ab, die ein wunderschönes Fest war. 
Bis zum letzten Tag vor der Kommunion wurden noch Vorbereitungen getroffen und die ganze Familie half mit. Es wurde eine Hüpfburg gemietet für die Kinder, ein Schokobrunnen aufgestellt und eine Bühne für die Kinder zum Singen und Tanzen organisiert. Insgesamt wurde an jedes Detail gedacht und man hätte an dem Tag auch ganz einfach eine Hochzeit feiern können. tongue-out
Die Kommunion ging mittags gegen 13 Uhr in der Dorfkirche los und der Tag endete nachts um 2 Uhr. Insgesamt waren wir am Ende um die 100 Leute. Das Wetter spielte super mit, aber es war leider viel zu heiß, sodass sich die Mehrheit immer im Schatten aufhielt. 

Nach der Kommunion ging es wieder in den Alltag über. Jeden Tag wurde noch aufgeräumt und die Kinder hatten wieder ihre normalen Aktivitäten. Am Montagabend bin ich mit meinem Gastpapa zurück nach Coruña gefahren um mich dort am Dienstag noch von Ilaria zu verabschieden und meinen Koffer noch zu Ende zu packen. Am Dienstagnachmittag ging es dann für ein paar Stunden wieder zurück nach Ponteceso und Languieron. 
Ich überreichte den Kindern ein Fotoalbum und musste mich abends dann ganz plötzlich von den Kindern verabschieden. Ein seltsames Gefühl. Der Opa nahm mich in die Arme und weinte und ich wollte gar nicht gehen. Danach verabschiedete ich mich dann noch in Languieron von der Oma, die mir versicherte, dass ich jederzeit wieder kommen darf und die Kinder mich schön in Erinnerung behalten werden. 

Mittwochmorgen wurde ich dann von meinem Gastpapa um halb sechs zum Flughafen gebracht und mit einem: "Gracias para todo" (Danke für alles) verabschiedet und das war es dann. 
Ab dann konnte die Zeit gar nicht schnell genug vergehen um endlich meine Familie in Hamburg in die Arme zu schließen.

SORPRESA!!! smile

Zu meiner Überaschung wartete meine beste Freundin, und zwei weitere Freunde mit einem Plakat auf mich und ich war überglücklich. Zuhause angekommen wartete eine andere Freundin schon über eine Stunde auf mich und der ganze Garten war mit Spanien-Flaggen geschmückt. Später kam dann noch meine Tante und die Tante meiner besten Freundin vorbei. Eine schönere Ankunft hätte ich mir gar nicht vorstellen können. Alles war perfekt! 

Ab Montag geht dann mein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Autistenklasse los, aber ich möchte versuchen nochmal ein kleines Fazit über mein Jahr zu schreiben.

Also:

Hasta luego,

Marie ♥

 

Mittwoch, 06.07.2016

Aufregung bis zur letzten Minute!

Buenos días,

Hallo ihr Lieben,

wie ihr seht, komme ich doch noch dazu einmal zu schreiben. Ich muss unbedingt loswerden, was mir die letzten Tage noch passiert ist. Man könnte denken ich rede von einem Film aber das wovon ich erzähle, ist die Realität. 

Sonntagabend bin ich mit Ilaria und Lucia zum Portiño gelaufen um den Sonnenuntergang anzusehen. Es war bis dahin ein perfekter Tag. Beim Portiño ist es relativ verlassen. Es kommen ab und an Jogger oder Spaziergänger vorbei, aber insgesamt ist es eine ziemlich ruhige Gegend.


Als um kurz nach zehn die Sonne unterging, machten wir uns auf den Rückweg nach Hause und dann erlebten wir den Schock. 
Wir sahen ein geparktest Auto und als wir fast auf Höhe des Autos waren, fuhr es mit einer Geschwindigkeit los, die ihr euch nicht vorstellen könnt. Das Auto machte eine Wendung, stieß fast mit einem entgegen kommenden Auto zusammen und wir hörten nur eine Frau aus dem Auto schreien: "Hilft mir, er wird mich töten!" 
Wir versuchten in Panik sofort die Nummer der Polizei zu finden. 
Das Auto fuhr weiter auf einen Kreisel zu und in dem Kreisel ging die Tür der Beifahrerseite auf und die Frau flog aus dem Auto. Es ist kaum vorstellbar wie schrecklich der Anblick war. 
Zuerst begann der Fahrer Fahrerflucht, kam dann aber zurück an die Unfallstelle, kümmerte sich aber nicht um die Frau. 

Wir warteten auf die Polizei und später auf den Krankenwagen. Da wir Zeugen sind, mussten wir noch eine Weile bleiben und unsere Daten der Polizei geben. 

Als ich dann Zuhause ankam, war ich froh meine Gastmama auf dem Flur anzutreffen und ihr die ganze Geschichte zu erzählen. Ich zitterte und war richtig geschockt. 

Am Montag hatten wir drei alle ungefähr drei oder vier verpasste Anrufe auf unserem Handy, weil die Polizeit versuchte uns zu erreichen. Es stellte sich raus, dass wir zur Wache kommen sollten um eine Aussage zu machen. 

Total nervös ging ich dann mit Ilaria zur Polizei und wir erzählten was passierte. Anschließend musste ich noch vier Papiere unterschreiben und wir dachten, dass damit die Sache erledigt ist und wir geholfen haben wie wir konnten. 

Am Dienstagmorgen folgten dann die nächsten vier oder fünf Anrufe in Abwesenheit. Die erste Nummer war uns allen unbekannt. Die nachfolgenden waren die Gleiche vom Vortag. 

Nachdem Lucia zur Polizei gegangen ist und das klären wollte, stellte sich heraus, dass wir alle drei eine Zeugenaussage vor dem Gericht machen mussten. Die Nervosität steigt! 

Gestern rief ich dann beim Richter an um einen Termin abzumachen. Da ich vormittags arbeiten muss und nachmittags das Gericht nicht aufhat, hat sich der Fall für mich jetzt erledigt. Ilaria und Lucia müssen ihre Aussage ohne mich machen. Für mich fällt dafür aber doch eine ziemlich große Last ab.

Wer hätte gedacht, dass wir in unseren letzten paar Tagen noch zur Polizei laufen.

Morgen geht es dann aber endlich zu den Großeltern wo ein wunderschöner Strand auf uns wartet und natürlich auch die Kommunion von Manuel in 10 Tagen. 

Hasta luego,

Marie ♥

Mittwoch, 29.06.2016

Increible!

Buenas tardes,

Hallo ihr Lieben,

ich muss euch unbedingt von meinem letzten unglaublich langen und perfekten Wochenende erzählen!! 

Das Wochenende fing im Prinzip schon am Donnerstag an und endete gefühlt erst am Dienstag. Das Wochenende bestand aus dem großen Ereignis "San Juan", auf das wir so lange hingefiebert haben, dem Kennenlernen des alten Au Pairs meiner Familie und einem unglaublich schönen Ausflug zum Playa de las catedrales. 

Der ganze Donnerstag bestand bis Nachmittags erstmal aus ziemlich aufgedrehten Kindern, die mir teilweise ganz schön die Nerven raubten und einer unorganisierten Gruppe, die über Whatsapp versucht hat San Juan zu organisieren. Denn das Problem ist, dass die Spanier sich schon morgens um 10 Uhr darum "streiten" einen guten Platz am Strand für den Abend zu ergattern. Denn jeder muss sich seinen Bereich mit Absperrband abgrenzen. Da wir Au Pairs ja für gewöhnlich arbeiten, war das also schon mal ein ziemliches Problem und führte zu Nervosität unter den Au Pairs. 
Nach vielem hin und her geschreibe, stellte sich dann heraus, dass der Freund eines Au Pairs uns einen Abschnitt mit reservierte. Als ich dann abends um 18 Uhr frei hatte und 2 andere Au Pairs auch, suchten wir unseren Platz. Über einen Freund eines Freundes erreichten wir dann den Platz, der wie sich herausstellte eigentlich gar nicht unser Platz war. Eine Gruppe Jugendlicher hatte sich schon ausgebreitet mit zwei ziemlich kleinen Holzhaufen. "Unsere" Jungs karrten aber immer mehr Feuerholz an, sodass wir am Ende die Jugendlichen (die schon seit 8 Uhr morgens ihren Platz bewachten) von ihrem eigenen Platz etwas verscheuchten. Typisch Spanier lag unser Platz natürlich direkt und ich meine wirklich direkt am Meer, sodass mit ein bisschen Flut alles nass gewesen wäre. 

Nachdem diese ganze Organisation also etwas schief ging, erlebten wir aber alle eine super schöne Nacht! San Juan ist unglaublich! Alle feiern zusammen um Lagerfeuer, quatschen, essen und trinken. Um 0 Uhr gab es dann noch ein wunderschönes Feuerwerk. Außerdem hatten wir uns alle weiße Oberteile gekauft und beschrieben die gegenseitig als Erinnerung! Ein unvergessliches Fest.

Ein weiteres Highlight des Abends war das Kennenlernen des alten Au Pairs meiner Familie. Zusammen mit einer Freundin macht sie bis heute in Coruña Urlaub. Mit Esther habe ich als allererstes geschriebebn, als ich die Familie gefunden haben. Wir verstanden uns auf Anhieb super gut und haben auch die letzten Tage zusammen verbracht. Die Kinder haben sich auch total gefreut und und obwohl ich dachte, dass es komisch wird die Kinder mit dem alten Au Pair zu sehen, war es einfach nur schön. Heute schläft sie noch eine Nacht bei uns und dann möchten wir uns aber auch ganz schnell in Deutschland wiedersehen. 

Am Sonntag sind wir dann alle zusammen: Sabrina, Ilaria, Esther, Katharina und Ich zum Playa de las catedrales gefahren. Ein traumhafter Anblick. Ich bin wirklich froh, dass ich es noch zu diesem Strand geschafft habe in meiner letzten Zeit hier. 

Montagabend bin ich dann noch ganz spontan mit Esther und Katharina nach Santa Cruz zum Castillo gefahren, wo wir uns dann den Sonnenuntergang angeguckt haben und danach noch weiter nach Sada. Ich genieße gerade noch total intensiv meine letzte Zeit.

   

Diese Woche erlebe ich lauter verschiedene Emotionen. Ich finde es plötzlich so unglaublich schade, dass meine Zeit hier bald endet und möchte gar nicht nach Hause. Diese Woche beginnt die Zeit der Abschiede. Es sind mittlerweile schon 4 Au Pairs geflogen und morgen fährt Sabrina. Ich realisiere es noch gar nicht so richtig. Ein weiterer Gedanke, der sich nur schwer vorstellen lässt: Es brechen heute meine letzten 20 Tage in Spanien an und morgen bricht mein letztes Wochenende in Coruña an. Ab dem 8. Juli bin ich dann mit der Familie in Ponteceso bei den Großeltern. Das bedeutet Kofferpacken nächste Woche. Wie kann es sein, dass die Zeit plötzlich so schnell vergangen ist? Kofferpacken und Abschied nehmen lag noch so weit entfernt. Ich kanns kaum glauben. 

Aber ich freue mich natürlich auch schon definitiv auf Zuhause. Auf alle meine Freunde und die Familie. Auf mein eigenes Zimmer und die Ruhe. Momentan arbeite ich von morgens bis abends, sodass kaum Zeit für mich bleibt. 

Zumindest das Wetter ist ab und zu mal super, sodass wir Zeit am Strand verbringen können. 
Manuel musste ich diese Woche schon versprechen, dass ich ihn auf jeden Fall besuchen komme. Das hat mich fast zum Weinen gebracht. Er sah so traurig aus. Die Kinder begreifen das mittlerweile auch schon immer mehr. 

Ich bin gespannt, ob ich noch einmal zum Blogschreiben in Spanien komme, ansonsten sehen wir uns alle ganz bald wieder in Deutschland! 

Hasta pronto,

Marie ♥

Mittwoch, 15.06.2016

La mejor playa del mundo

Buenas días,

Hallo ihr Lieben,

es war mal wieder ein unglaublich schönes Wochenende mit fast durchgängig super guten Wetter! Die Eindrücke und Bilder lassen sich kaum richtig in Worte fassen.

Der Plan für das Wochenende waren die Islas Cies mit einer Übernachtung in Vigo. Im Internet wurde über die Islas geschrieben, dass sie den "schönsten Strand der Welt" haben. Und ich würde sagen es ist auf jeden Fall einer der schönsten Strände der Welt: grün/türkises Wasser mit weißem Sandstrand. Und als wir im Meer schwimmen waren, konnten wir Fische beobachten und bis auf den Grund gucken.
Wir entschieden uns den Vormittag zum Faro (Leuchtturm) zu laufen, denn der Weg sollte insgesant für beide Strecken 3 Stunden dauern und am Nachmittag die Sonne am Strand zu genießen. Entspannung pur!!! Obwohl die Sonne auf dem Weg zum Faro manchmal unangenehm heiß war, sodass wir immer froh waren, wenn der Weg mal einen Moment im Schatten lag.

Sonntag fuhren wir dann in Vigo noch zum Strand, besuchten einen kleinen Markt und picknickten am Strand. Das Wetter ließ an dem Tag aber etwas zu wünschen übrig.

Die Mädels sind so unglaublich lieb und wir verstehen uns einfach super. Es ist so schade, dass man tolle Freunde manchmal erst am Ende der Zeit kennenlernt - zu mal Odile seit November fast meine Nachbarin ist und wir uns aber bis zum letzten Wochende nicht kannten. Die letzten zwei Wochenenden mit Sabrina und Odile werden jetzt noch intensiv genossen und danach bleibt mir dann noch ein bisschen Zeit mit Ilaria.
Es fängt mittlerweile schon so langsam an emotional zu werden und auch letztes Wochenende kamen mir im Zug die Tränen, als wir über Abschiede gesprochen haben. Unglaublich wie schnell so ein Jahr vorüber geht und auch wenn es noch nicht vorbei ist und es Momente gab, in denen ich am Liebsten meinen Koffer gepackt hätte, finde ich es jetzt schon ab und zu ziemlich schade und traurig, dass bald alles vorbei ist. Noch 5(!) Wochen und ich schlafe wieder in meinem eigenen Bett ohne den Strand direkt vor der Tür zu haben.

Hasta luego,

Marie ♥

Montag, 06.06.2016

Gute Laune pur!

Buenas tardes,

Hallo ihr Lieben,

es war ein unglaublich schönes, entspanntes, aufregendes und wirklich spaßiges Wochenende!
Am Freitagnachmittag ging es eigentlich schon los - mit einem Strandausflug mit unseren Kindern. Manuel konnte leider nicht dabei sein, da er auf einem Ausflug war. Es war wirklich toll mit den Kindern und der Spaß ist uns wohl allen ins Gesicht geschrieben. Als die Kinder mittags erfuhren, dass sie zum Strand gehen mit uns, waren sie gar nicht mehr zu halten und plötzlich hörten sie auf jedes Wort. Maria und Julia sind einfach unzertrennlich.

Am Samstag machten Sabrina und ich uns erstmal wieder einen entspannten Tag am Strand. Wir genoßen die Sonne und gingen auch im Meer schwimmen. So hab ich mir das Au Pair Leben im Sommer vorgstellt. Für den Abend planten wir einen gemütlichen Spaziergang zum O Portiño um uns den Sonnenuntergang anzugucken - dazu haben wir leider nur selten die Gelegenheit, da wir immer bis abends arbeiten müssen. Es war ein sehr schönes Naturschauspiel und eine entspannte Atmosphäre.

 

Der Sonntag lässt sich so einfach wohl kaum in Worte fassen. Das liegt daran, dass so viel unvorhersehbares passiert ist und wir einfach eine Menge Spaß hatten. Morgens trafen Sabrina, Ilaria, Anna und ich uns an der Busstation um nach Cee zu fahren, damit wir dort umsteigen konnten um Ezaro zu erreichen. Bis dahin verlief auch alles nach Plan. Die Busse hatte ich richtig im Internet herausgefunden und bis zum Wasserfall konnten wir ganz entspannt zu Fuß laufen. Es war ein wunderschöner Anblick, der natürlich auch eine Großzahl an Touristen anlockte. Nach einigen geschossenen Fotos entschieden wir uns dazu den Mirador de Ezaro aufzusuchen. Laut Google Maps in 38 Minuten zu Fuß erreichbar. Nach knapp 5 Minuten fing es natürlich zu regnen an. Wir sind ja in Galizien - den Regen haben wir schon fast vermisst. laughing Doch wir ließen uns davon nicht aufhalten und liefen weiter - bis der Regen immer schlimmer wurde. Trotz dessen, dass Autostop verboten ist, versuchten wir unser Glück. Nach einigen Autos, die einfach an uns vorbei fuhren, hielt ein roter Bulli. Ein junges Pärchen sammelte uns auf und nahm uns mit nach oben. Mit Mühe schaffte der Bulli die Steigung, die ihm jedoch später noch zum Verhängnis wurde. Als wir schließlich oben ankamen, regnete es noch schlimmer und die eigentlich wunderschöne Aussicht über Ezaro, konnten wir überhaupt nicht genießen. Also strebten wir den Weg nach unten wieder an. Und auch diesmal versuchten wir unser Glück. Viele Autos ließen uns wieder stehen, weil sie entweder keinen Platz mehr hatten oder uns wahrscheinlich für bescheuert hielten. Doch dann kam der rote Bulli angefahren und die Fensterscheibe ging runter. Wir wurden also auch dieses Mal mitgenommen und unten abgesetzt als der Bulli zu qualmen begann und verbrannt roch. Waren wir zu schwer oder haben wir das Auto kaputt gemacht?
Kurze Zeit später kam unser Bus um zurückzufahren. Als Endziel hatte er jedoch Finisterre. Nach kurzer Diskussion im Bus - der Busfahrer wurde schon langsam genervt - entschieden wir uns ganz spontan nach Finisterre: ans "Ende der Welt" zu fahren. Manchmal muss man mich einfach überreden und spontan sein. Denn eigentlich plane ich meistens alles bis aufs letzte Detail durch. Finisterre war wirklich toll. Im Restaurant hatten wir eine deutsche Kellnerin und Anna und Ilaria versuchten zum ersten Mal auf deutsch zu bestellen. Es ist lustig, wenn alle aus unterschiedlichen Ländern kommen. Am Anfang redeten wir alle noch auf spanisch, am Ende des Tages war es nur noch eine Mischung aus englisch und spanisch. Nach der Tour mit dem Bulli fingen wir plötzlich an zu träumen und planten einen unglaublichen Europatrip in drei Jahren. Es gibt so viele Länder und Städte, die wir alle noch sehen möchten. Wie ihr vielleicht rauslesen könnt, hatte ich ein wirklich schönes Wochenende und die gute Laune ist zurück.

   

                         Wet but happy. laughing

Hasta luego,

Marie ♥

Dienstag, 24.05.2016

Al final fuimos a Oporto

Buenos días,

Hallo ihr Lieben,

mir geht es gut und in letzter Zeit war mal wieder viel los. Habe mich seit dem traurigen Eintrag auch noch gar nicht mehr wieder gemeldet und wurde sogar schon aufmerksam gemacht, dass ich mal wieder was schreiben soll.

Die Zeit habe ich mir jetzt genommen. Dazu kommt aber leider auch, dass wir fast eine Woche kein Wlan hatten.

Al final fuimos a Portugal!!! Endlich haben wir es geschafft nach Portugal zu fahren. Und der Morgen ging um halb sieben schon wirklich aufregend los! Sabrina und ich stiegen um zwanzig vor sieben in den Bus, den uns Google Maps vorgeschlagen hatte um um kurz vor sieben beim Bahnhof zu sein. Fünf Minuten später stellten wir erschreckend fest, es ist der falsche Bus. Mit Panik, dass wir unseren Zug verpassen und damit unser ganzes Wochenende in Portugal vergessen müssen (denn es fährt nur ein Zug pro Tag nach Portugal und alle Tickets waren bereits gekauft) hetzten wir zum Zug. Und auf die Minute genau saßen wir auf unseren Plätzen und es ging los.

Dann fuhren wir knapp 4 ½ Stunden nach Porto.

Doch die Aufregung lohnte sich! Porto ist eine unglaublich schöne Stadt und sogar farbenfroh, wenn keine Sonne scheint.

Zuerst steuerten wir unser Hotel an und wollten am Liebsten wieder umdrehen als wir drinne waren. Aber im Nachhinein betrachtet, war es ganz in Ordnung, obwohl am nächsten Tag zwei Stockwerke unter unserem Zimmer sogar das Wasser von der Decke lief und wir froh waren, als wir das Hotel verließen.

Danach ging dann unser Städtetrip los. Es ging los mit der Altstadt über die wir zum Fluss Douro gelangen und dort erstmal Port Wine und Kirschlikör probierten. Beides war super lecker! Leicht beschwipst ging es dann weiter zur anderen Flussseite. Am Nachmittag genoßen wir noch die Aussicht auf einem Turm, besichtigten einen super schönen Bücherladen, in dem die Autorin der Harry Potter Bücher schon schrieb und probierten noch ein paar portugiesische Spezialitäten. Sonntag verbrachten wir noch Zeit am Meer und am Mittag ging es dann zurück nach Coruña.

Bahnhof in Porto Markt in Porto PORTO

Sabrina Fluss Douro

Porto war wirklich eine wunderschöne Stadt, die ich gerne nochmal für längere Zeit besuchen würde. Aber die portugisische Sprache, die ähnlich wie das spanische Gallego ist, gefällt mir überhaupt nicht.

Das Wochenende davor hatten wir bis auf einen kühlen Wind unglaubliches Glück mit dem Wetter am Sonntag. Den Samstag habe ich mal wieder mit meiner Gastfamilie verbracht. Ein schönes Gefühl und eine schöne Atmosphäre. Die Kinder haben sich auch total gefreut. Die Großmutter und die restliche Familie hat mich wieder total nett empfangen und als ich dann nachmittags schon früher gefahren bin mit meinem Gastpapa waren die Kinder total enttäuscht und Manu gab mir sogar noch einen Kuss auf die Wange. Am Abend schauten Sabrina, Lucia und ich uns dann das Fußballspiel Deportivo contra Madrid an und anschließend dank Sabrinas deutschen Fernsehens den ESC. Ganz schön enttäuschend wie Deutschland abschnitt.

Am Sonntag fuhren wir mit dem Zug nach Betanzos. Das ist ungefähr eine dreiviertel Stunde von Coruña entfernt und eine super schöne Stadt. Ein besonders schöner Teil der Stadt ist der Parque del Pasatiempo. Eine Ruine die Zufuß über eine Brücke erreicht werden kann. Der Parque del Pasatiempo war 1900 der erste tematische Park in dieser Gattung.


Am Nachmittag legten wir uns dann noch an den Strand in Coruña und gingen sogar mit den Beinen ins Meer.

Heute regnet es schon wieder. So richtiges Sommerwetter oder einfach standhaft gutes Wetter kommt leider immer noch nicht auf. Wenigstens ist es bei knapp 18 Grad nicht mehr kalt und die Winterjacke kann im Schrank bleiben. Doch Ende Mai erwarte ich jetzt endlich mal besseres Wetter. Dazu kommt, dass der Wind hier an der Küste meistens kalt ist und die Wärme kälter erscheinen lässt.

Jetzt bleiben mir noch 7 Wochenenden. Ich fange an zu realisieren, dass mein Jahr hier bald zu Ende ist. Vor allem durch Au Pairs, die schon Ende Juni/Anfang Juli gehen wird bewusst, dass nicht mehr viel Zeit bleibt. Doch ich freue mich riesig auf Zuhause! Und mittlerweile steht sogar schon fest, dass ich danach ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Autistenklasse in der Katenkampschule mache. Auf die Zeit freue ich mich auch schon.

Hasta luego,

Marie ♥

PS: Die Bilder werden durch Anklicken größer! wink

 

Montag, 02.05.2016

La vida es injusta

Buenas días,

Hallo ihr Lieben,

das Leben kann manchmal so ungerecht und traurig sein! Die letzte Woche war von einem ziemlich schrecklichen Ereignis gezeichnet. Die Gastmama einer sehr guten Freundin hier ist am Dienstag gestorben. Das war für uns alle ein ziemlicher Schock vor allem, wenn man Kinder um sich hat. Dienstag auf Mittwoch hat meine Freundin mit ihren Kindern bei uns geschlafen und wir haben den Kindern eine tolle Pijama-Party bereitet und am nächsten Tag mussten sie dann auch nicht zur Schule. Für die Kinder war diese Party wohl das Beste, was ihnen an dem Tag passieren konnte. Zum ersten Mal bei einer Freundin schlafen. Für uns zwei Au Pairs war es das Anstrengenste was wir bisher mit den Kindern gemacht haben. Aber total lieb, dass meine Gastmama das angeboten hat. Die Kinder wussten bis dahin nämlich noch gar nichts davon. Die Mama war vorher schon eine Woche im Krankenhaus.
Wir haben die letzte Woche also ganz viel geredet und Zeit mit den Kindern verbracht. Ein schrecklicher Gedanke und immer noch ziemlich unvorstellbar. Die Kinder haben jetzt ein Teleskop und können die Mama jeden Abend dadurch sehen. Total süß und traurig zugleich.

Julia & Maria Max

Samstag blieben wir in Coruña und picknickten am Strand, aßen Tapas in einer Bar und gingen später noch in einen Irish Pub. Ein super entspannter Tag mit tollem Wetter und leckerem Essen.

Den Sonntag verbrachten wir in Lugo. Um 11 Uhr trafen Sabrina, Lucia, Ilaria und Ich uns am Bus-Bahnhof und fuhren zwei Stunden bis wir in einer wirklich wunderschönen Stadt ankamen. Das gesame Zentrum ist umzogen von einer hohen Mauer auf der man einmal rund ums Zentrum laufen kann. Das haben wir natürlich auch gemacht. Außerdem ist diese Stadt auch Teil des Camino de Santiago. Haben aber dieses Mal mit keinem Pilger geredet.
Am Nachmittag machten wir es uns auf Parkbänken gemütlich und entspannten in der Sonne - bis es abends wieder zurück nach Coruña ging.

Ilaria, Lucia, Sabrina & Ich

Heute geht schon eine neue Woche los und gleichzeitig ein neuer Monat. Wir Au Pairs realisieren gerade alle, dass sich unsere Zeit in Spanien schon so langsam dem Ende zuneigt. In Coruña habe ich jetzt noch ungefähr 9 Wochenenden. Die letzten zwei Wochenenden verbringe ich dann mit meiner Gastfamilie bei den Großeltern, wo dann auch die Kommunion von Manuel statt findet. Ein seltsames Gefühl mittlerweile das Ende vor Augen zu haben. Aber ein schönes zugleich.

Hasta luego,

Marie ♥

Sonntag, 24.04.2016

20 Grad und Sonne - Zweiter Kurzurlaub in Vigo

Buenas noches,

Hallo ihr Lieben,

endlich Sonne!!! smile Das Wetter kann sich wieder sehen lassen und der Sonnenbrand leider auch. Die Sonne ist da und darf nun wirklich nicht unterschätzt werden.

Dieses Wochenende ging es zum zweiten Mal nach Vigo. Eigentlich fiel die Überlegung auf Ponferrada, aber laut meiner Gastmama lohnt es sich nicht und so hatten wir die Idee nach Vigo zu fahren und von dort aus weiter Richtung Portugal. Also machten wir uns auf den Weg. In Vigo angekommen, suchten wir nach einem guten Ziel in Portugal. Doch nach einer langen Suche am Fahrkarten-Schalter und dann kurzer Nachfrage an der Info, stellte sich raus, dass wir am nächsten Tag nicht mehr zurück nach Coruña gekommen wären. Also beschränkten wir uns auf Spanien. Doch auch diese Suche gestaltete sich als genauso schwierig und zum Schluss fiel die Entscheidung auf "O Porriño". Die Fahrkarte kostete 2,55€ und die Fahrtdauer beschränkte sich auf eine halbe Stunde. Somit blieb uns die Möglichkeit offen später wieder zurück nach Vigo zu fahren.

In O Porriño ausgestiegen, erwartete uns außer einen Lidl und einen noch kleineren Bahnhof als Delmenhorst erstmal nichts. Wir steuerten direkt einmal den Lidl an um unseren Hunger zu stillen und endlich mal wieder einen uns bekannten Supermarkt aus Deutschland zu betreten. Anschließend Picknick an der Straße. Danach schlenderten wir noch abenteuerlich durch die Straßen und stellten überraschend fest, dass diese Stadt Teil der Pilgerstrecke des Camino Portugues ist und kamen dann sogar noch mit einem Pilger aus Bayern in Kontakt.

Als wir uns dann wieder für den Rückweg nach Vigo entschieden, stellte sich natürlich dabei heraus, dass der Zug in diesem Dort erst wieder in 5 Stunden gefahren wäre, also überlegten wir uns abenteuerlich zu Trampen und zu schauen, ob uns jemand mitnehmen kann. Das stellte sich aber als alles andere als leicht dar. Die Autofahrer hupten, schüttelten mit dem Kopf oder zeigten uns mit dem Zeigefinger, dass wir es nicht machen sollten. Wir waren so überrascht, dass wir das Problem googelten. Das Ergebnis: Trampen ist in Spanien verboten und kann mit einer Geldstrafe bestraft werden. Gut, dass wir die Aktion nach 5 Minuten abbrachen. Wir entschieden uns dann für den Bus.

In Vigo steuerten wir dann unser Hotel vom letzten Vigo-Besuch an und erhielten sogar zufällig das selbe Zimmer. Wir genoßen noch den Abend mit einem wunderschönen Sonnenuntergang, Abendessen und am Ende Fußball gucken auf dem Hotelzimmer und hinterher noch guten Gesprächen bis in die Nacht wie man es von Mädelsabenden in Deutschland (oder Sabrina: Österreich) kennt.

Heute haben wir wie im Urlaub lange ausgeschlafen und die Entspannung genoßen. Nach einem leckeren Frühstück in der Sonne, ging es dann zum Strand bis zum Nachmittag. Das Gefühl im Bikini am Strand zu liegen im April nach wochenlangen Regen war so unbeschreiblich schön. Wir haben es einfach nur in vollen Zügen ausgekostet! smile

Morgen geht dann schon wieder die nächste Woche los und der Plan für das nächste Abenteuer steht schon: Oporto in PORTUGAL!!!  (.. wenn nichts dazwischen kommt und das Wetter mitspielt)

Hasta luego,

Marie ♥

Donnerstag, 14.04.2016

Besuch aus Deutschland - Mi familia en Coruña

Buenas tardes,

Hallo ihr Lieben,

jedes Mal beginnt mein Blogeintrag damit wie schnell die Zeit vergeht und das die Tage schon wieder so schnell vergangen sind - auf die man sich so lange gefreut hat. 

Nachdem ich vor 2 1/2 Wochen nach Madrid gefahren und danach freudig darüber berichtet habe, war die Vorfreude groß auf meine Familie. Und jetzt ist sie schon wieder im wahrscheinlich wärmeren Deutschland angekommen.

Letzte Woche Donnerstag haben meine Gastmama und ich David und Mama vom Flughafen abends um kurz vor zehn abgeholt. Nachdem ich vorher noch fast in Panik geraten bin, dass wir sie nicht abholen können, da im ganzen Haus das Wasser ausgefallen ist und mein Gastpapa noch schnell arbeiten musste, konnten wir um  kurz nach halb zehn dann doch los.

Es war ein tolles Gefühl sie nach 3 Monaten wieder zu sehen und in die Arme nehmen zu können! smile

Am Freitag stand dann auch schon großes Sightseeing auf dem Plan. Wir haben uns viel vorgenommen und waren am Tagesende bei knapp 30 km angekommen. Morgens ging es zum Monte de San Pedro, anschließend Tee trinken bei mir Zuhause mit Wohnungsführung und dann zum Freitags-Abhol-Chaos an der Schule um die Kinder abzuholen, die natürlich total schüchtern waren.

Nachdem wir Nachmittags Maria beim Kindergeburtstag abgesetzt haben, hatte ich Feierabend und wir haben uns die andere Seite von Coruña - den Torre und einige andere Plätze - vorgenommen. Abends fielen wir totmüde ins Bett.

Am nächsten Tag ging es dann nach Sada. Mit Gummistiefeln und Regenjacke waren wir gewappnet gegen den angekündigten Regen, der uns Gott sei Dank größtenteils verschont lies. Für einen kurzen Moment fühlten wir uns wie in der Karibik - es fehlten nur 40 Grad und Sonne:

Nachdem wir am Nachmittag wieder in Coruña angekommen waren, ging es erstmal Kuchen essen und Tee trinken. Als wir dann zum Strand gingen, erwartete uns eine abgesperrte Hauptstraße, die Polizei und Feuerwehr! Das Meeresspiegel war so hoch, dass das Meer bei Hochwasser auf die Hauptstraße kam. Was ein Spektakel!

Am Sonntag ging es dann abends noch zum Fußballspiel: Deportivo (Coruña) contra Las Palmas. Jetzt war ich nach 7 Monaten auch endlich mal im Stadion. Und auch wenn Deportivo 3:1 verloren hat, hat es sich meiner Meinung gelohnt. Obwohl Deportivo wirklich viele Torchancen hatte, die sie nicht richtig nutzten.

Es war eine wirklich schöne Zeit mit euch beiden und ich freue mich, wenn wir im Sommer wieder schöne Dinge unternehmen ohne zu wissen, dass es bald wieder mit einem Abschied verbunden ist.

Bis dahin werde ich hier aber noch einige schöne Dinge erleben und die letzten 3 Monate genießen! smile

Hasta luego,

Marie ♥

Mittwoch, 30.03.2016

Madrid - Vacaciones y la Semana Santa

Buenas tardes,

Hallo ihr Lieben,

ich bin zurück in Coruña und direkt wieder im Regen angekommen. Das Frühlingswetter lässt schon wieder zu wüschen übrig - aber ich hatte eine unglaubliche Zeit in Madrid. Und die Zeit ging leider viel zu schnell um. Doch so ist es ja meistens mit den Ferien. Man freut sich schon Wochen vorher darauf und dann sind sie in kürzester Zeit schon wieder vorbei. 

Die letzte Woche habe ich vor allem genutzt einfach mal alleine zu sein und zu entspannen. Nachdem ich krank war und die Kinder im Feriencamp untergebracht, habe ich ausgeschlafen, den Strand besucht und ganz viel geskypt. 

Donnerstagmorgen hat mich meine Gastmama dann um 6 Uhr morgens zum Busbahnhof gebracht und es ging innerhalb von 7 1/2 Stunden nach Madrid. Eine echt lange Zeit. Und dazu kommt, dass der Busfahrer nicht einmal gewechselt hat und wir insgesamt nur eine Pause von 15 min gemacht haben. Ein bisschen bedenklich, wenn man mich fragt (die Rückfahrt war nicht anders). 

In Madrid angekommen wurde ich sofort von einem alten Bekannten begrüßt. Ein ehemaliger Freund einer Freundin, den ich durch sie kennengelernt habe. Er hat mich zum Hostel begleitet und mir danach schon mal ein bisschen von Madrid gezeigt.



Abends lernte ich dann meine Zimmergenossinen kennen (drei Italierinnen und eine Chinesin). Mit Becky, der Chinesin, habe ich mich direkt gut verstanden und so haben wir uns dann für eine "Free-walking-Tour" am nächsten Tag verabredet. 

Mit guter Laune und der Erwartung, dass wir dadurch viel von Madrid sehen, sind wir dann am nächsten Tag gestartet. Natürlich ging die Tour später los als vorhergesagt - wir sind ja schließlich in Spanien. Pünktlichkeit wird hier nicht so groß geschrieben.
Nach einer Dreiviertelstunde der Tour verging uns schon die Lust die Tour weiter mit zu laufen. Der Tour-Guide war total unlustig und erzählte unzählige geschichtliche Details über Gebäude und Madrid. Und so entschieden wir uns dazu die Tour still und heimlich zu verlassen und unsere eigene Tour zu machen. 
Die wahrscheinlich beste Idee. Also liefen wir zum Palacio Real, Templo de Debod, einem Bahnhof der einem botanischen Gewächshaus ähnlich sieht und zu einigen anderen Plätzen.

          

Am Nachmittag war ich dann erst mit einem alten Lehrer aus Deutschland und anschließend mit Sabrina und ihren Eltern aus Österreich verabredet. Ein total gelungener Tag. Abends bin ich dann noch Essen gegangen mit dem Lehrer und seiner Familie. Es war unglaublich schön mal wieder Bekannte aus Deutschland zu Treffen. Und so ging der Tag auch ziemlich schnell vorbei und ich viel abends tot müde ins Bett. Im Hostel lernte ich dann eine neue Italienerin kennen, die sogar deutsch sprechen konnte.

Samstag habe ich den Tag alleine verbracht. Und auch das habe ich total genossen. Einfach das tun was ich möchte und anschauen was ich möchte. Obwohl das Wetter nicht mehr so toll war wie an den ersten zwei Tagen, war der Tag dennoch gelungen. Zuerst entschied ich mich dazu den bekannten Parque del Retiro anzuschauen. Dort hielt ich mich ziemlich lange auf. Es fehlt mir einfach durch Parks zu Laufen - wie die Graft bei uns in Delmenhorst. Später machte ich dann eine kleine Tour mit dem Teleférico - einer Seilbahn die zu einem 2,5 km entfernten Berg fährt. Da mir die Aussicht aber noch nicht gut genug war, machte ich mich anschließend zu dem Faro de Moncloa (Fernsehturm). Von dort hatte ich eine mehr als gelungene Aussicht. 

Der Sonntag wurde dann mit Karten schreiben, Kaffee trinken, auschecken vom Hostel und der Rückfahrt nach Coruña verbracht. 

Des Weiteren war ein großes Thema in Madrid die "Semana Santa" - die Woche vor Ostern. An jedem Tag, den ich in Madrid war, fand eine Prozession statt. Es waren große Umzüge mit verkleideten Leuten (Capuchones), die Staturen von Maria und Jesus trugen. Die Religion ist vor allem bei den Katholiken ein großes Thema in Spanien. 

Ein unglaublich schöner Urlaub! smile Jetzt werden die Tage gezählt bis nächste Woche Mama und mein Bruder zu Besuch kommen. Ich freue mich riesig auf Euch! 

Hasta luego,

Marie ♥

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