Dienstag, 24.05.2016

Al final fuimos a Oporto

Buenos días,

Hallo ihr Lieben,

mir geht es gut und in letzter Zeit war mal wieder viel los. Habe mich seit dem traurigen Eintrag auch noch gar nicht mehr wieder gemeldet und wurde sogar schon aufmerksam gemacht, dass ich mal wieder was schreiben soll.

Die Zeit habe ich mir jetzt genommen. Dazu kommt aber leider auch, dass wir fast eine Woche kein Wlan hatten.

Al final fuimos a Portugal!!! Endlich haben wir es geschafft nach Portugal zu fahren. Und der Morgen ging um halb sieben schon wirklich aufregend los! Sabrina und ich stiegen um zwanzig vor sieben in den Bus, den uns Google Maps vorgeschlagen hatte um um kurz vor sieben beim Bahnhof zu sein. Fünf Minuten später stellten wir erschreckend fest, es ist der falsche Bus. Mit Panik, dass wir unseren Zug verpassen und damit unser ganzes Wochenende in Portugal vergessen müssen (denn es fährt nur ein Zug pro Tag nach Portugal und alle Tickets waren bereits gekauft) hetzten wir zum Zug. Und auf die Minute genau saßen wir auf unseren Plätzen und es ging los.

Dann fuhren wir knapp 4 ½ Stunden nach Porto.

Doch die Aufregung lohnte sich! Porto ist eine unglaublich schöne Stadt und sogar farbenfroh, wenn keine Sonne scheint.

Zuerst steuerten wir unser Hotel an und wollten am Liebsten wieder umdrehen als wir drinne waren. Aber im Nachhinein betrachtet, war es ganz in Ordnung, obwohl am nächsten Tag zwei Stockwerke unter unserem Zimmer sogar das Wasser von der Decke lief und wir froh waren, als wir das Hotel verließen.

Danach ging dann unser Städtetrip los. Es ging los mit der Altstadt über die wir zum Fluss Douro gelangen und dort erstmal Port Wine und Kirschlikör probierten. Beides war super lecker! Leicht beschwipst ging es dann weiter zur anderen Flussseite. Am Nachmittag genoßen wir noch die Aussicht auf einem Turm, besichtigten einen super schönen Bücherladen, in dem die Autorin der Harry Potter Bücher schon schrieb und probierten noch ein paar portugiesische Spezialitäten. Sonntag verbrachten wir noch Zeit am Meer und am Mittag ging es dann zurück nach Coruña.

Bahnhof in Porto Markt in Porto PORTO

Sabrina Fluss Douro

Porto war wirklich eine wunderschöne Stadt, die ich gerne nochmal für längere Zeit besuchen würde. Aber die portugisische Sprache, die ähnlich wie das spanische Gallego ist, gefällt mir überhaupt nicht.

Das Wochenende davor hatten wir bis auf einen kühlen Wind unglaubliches Glück mit dem Wetter am Sonntag. Den Samstag habe ich mal wieder mit meiner Gastfamilie verbracht. Ein schönes Gefühl und eine schöne Atmosphäre. Die Kinder haben sich auch total gefreut. Die Großmutter und die restliche Familie hat mich wieder total nett empfangen und als ich dann nachmittags schon früher gefahren bin mit meinem Gastpapa waren die Kinder total enttäuscht und Manu gab mir sogar noch einen Kuss auf die Wange. Am Abend schauten Sabrina, Lucia und ich uns dann das Fußballspiel Deportivo contra Madrid an und anschließend dank Sabrinas deutschen Fernsehens den ESC. Ganz schön enttäuschend wie Deutschland abschnitt.

Am Sonntag fuhren wir mit dem Zug nach Betanzos. Das ist ungefähr eine dreiviertel Stunde von Coruña entfernt und eine super schöne Stadt. Ein besonders schöner Teil der Stadt ist der Parque del Pasatiempo. Eine Ruine die Zufuß über eine Brücke erreicht werden kann. Der Parque del Pasatiempo war 1900 der erste tematische Park in dieser Gattung.


Am Nachmittag legten wir uns dann noch an den Strand in Coruña und gingen sogar mit den Beinen ins Meer.

Heute regnet es schon wieder. So richtiges Sommerwetter oder einfach standhaft gutes Wetter kommt leider immer noch nicht auf. Wenigstens ist es bei knapp 18 Grad nicht mehr kalt und die Winterjacke kann im Schrank bleiben. Doch Ende Mai erwarte ich jetzt endlich mal besseres Wetter. Dazu kommt, dass der Wind hier an der Küste meistens kalt ist und die Wärme kälter erscheinen lässt.

Jetzt bleiben mir noch 7 Wochenenden. Ich fange an zu realisieren, dass mein Jahr hier bald zu Ende ist. Vor allem durch Au Pairs, die schon Ende Juni/Anfang Juli gehen wird bewusst, dass nicht mehr viel Zeit bleibt. Doch ich freue mich riesig auf Zuhause! Und mittlerweile steht sogar schon fest, dass ich danach ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Autistenklasse in der Katenkampschule mache. Auf die Zeit freue ich mich auch schon.

Hasta luego,

Marie ♥

PS: Die Bilder werden durch Anklicken größer! wink