Montag, 06.06.2016

Gute Laune pur!

Buenas tardes,

Hallo ihr Lieben,

es war ein unglaublich schönes, entspanntes, aufregendes und wirklich spaßiges Wochenende!
Am Freitagnachmittag ging es eigentlich schon los - mit einem Strandausflug mit unseren Kindern. Manuel konnte leider nicht dabei sein, da er auf einem Ausflug war. Es war wirklich toll mit den Kindern und der Spaß ist uns wohl allen ins Gesicht geschrieben. Als die Kinder mittags erfuhren, dass sie zum Strand gehen mit uns, waren sie gar nicht mehr zu halten und plötzlich hörten sie auf jedes Wort. Maria und Julia sind einfach unzertrennlich.

Am Samstag machten Sabrina und ich uns erstmal wieder einen entspannten Tag am Strand. Wir genoßen die Sonne und gingen auch im Meer schwimmen. So hab ich mir das Au Pair Leben im Sommer vorgstellt. Für den Abend planten wir einen gemütlichen Spaziergang zum O Portiño um uns den Sonnenuntergang anzugucken - dazu haben wir leider nur selten die Gelegenheit, da wir immer bis abends arbeiten müssen. Es war ein sehr schönes Naturschauspiel und eine entspannte Atmosphäre.

 

Der Sonntag lässt sich so einfach wohl kaum in Worte fassen. Das liegt daran, dass so viel unvorhersehbares passiert ist und wir einfach eine Menge Spaß hatten. Morgens trafen Sabrina, Ilaria, Anna und ich uns an der Busstation um nach Cee zu fahren, damit wir dort umsteigen konnten um Ezaro zu erreichen. Bis dahin verlief auch alles nach Plan. Die Busse hatte ich richtig im Internet herausgefunden und bis zum Wasserfall konnten wir ganz entspannt zu Fuß laufen. Es war ein wunderschöner Anblick, der natürlich auch eine Großzahl an Touristen anlockte. Nach einigen geschossenen Fotos entschieden wir uns dazu den Mirador de Ezaro aufzusuchen. Laut Google Maps in 38 Minuten zu Fuß erreichbar. Nach knapp 5 Minuten fing es natürlich zu regnen an. Wir sind ja in Galizien - den Regen haben wir schon fast vermisst. laughing Doch wir ließen uns davon nicht aufhalten und liefen weiter - bis der Regen immer schlimmer wurde. Trotz dessen, dass Autostop verboten ist, versuchten wir unser Glück. Nach einigen Autos, die einfach an uns vorbei fuhren, hielt ein roter Bulli. Ein junges Pärchen sammelte uns auf und nahm uns mit nach oben. Mit Mühe schaffte der Bulli die Steigung, die ihm jedoch später noch zum Verhängnis wurde. Als wir schließlich oben ankamen, regnete es noch schlimmer und die eigentlich wunderschöne Aussicht über Ezaro, konnten wir überhaupt nicht genießen. Also strebten wir den Weg nach unten wieder an. Und auch diesmal versuchten wir unser Glück. Viele Autos ließen uns wieder stehen, weil sie entweder keinen Platz mehr hatten oder uns wahrscheinlich für bescheuert hielten. Doch dann kam der rote Bulli angefahren und die Fensterscheibe ging runter. Wir wurden also auch dieses Mal mitgenommen und unten abgesetzt als der Bulli zu qualmen begann und verbrannt roch. Waren wir zu schwer oder haben wir das Auto kaputt gemacht?
Kurze Zeit später kam unser Bus um zurückzufahren. Als Endziel hatte er jedoch Finisterre. Nach kurzer Diskussion im Bus - der Busfahrer wurde schon langsam genervt - entschieden wir uns ganz spontan nach Finisterre: ans "Ende der Welt" zu fahren. Manchmal muss man mich einfach überreden und spontan sein. Denn eigentlich plane ich meistens alles bis aufs letzte Detail durch. Finisterre war wirklich toll. Im Restaurant hatten wir eine deutsche Kellnerin und Anna und Ilaria versuchten zum ersten Mal auf deutsch zu bestellen. Es ist lustig, wenn alle aus unterschiedlichen Ländern kommen. Am Anfang redeten wir alle noch auf spanisch, am Ende des Tages war es nur noch eine Mischung aus englisch und spanisch. Nach der Tour mit dem Bulli fingen wir plötzlich an zu träumen und planten einen unglaublichen Europatrip in drei Jahren. Es gibt so viele Länder und Städte, die wir alle noch sehen möchten. Wie ihr vielleicht rauslesen könnt, hatte ich ein wirklich schönes Wochenende und die gute Laune ist zurück.

   

                         Wet but happy. laughing

Hasta luego,

Marie ♥